Die Abkürzung RDA kommt aus dem Englischen und setzt sich zusammen aus: „Recommended Daily Allowance“ und heißt wörtlich übersetzt: „Empfohlenes tägliches Maß“. Korrekt ausgedrückt ist der RDA-Wert die Menge der einzelnen Nährstoffen, die ein gesunder Mensch täglich benötigt, um den Bedarf ausreichend zu decken. Dabei handelt es sich um Durchschnittswerte, denn gewisse Kriterien können für bestimmte Menschengruppen die Anforderung beeinflussen, wie zum Beispiel Schwangerschaft, Erkrankungen, eingenommene Medikamente, erhöhter Stoffwechsel und extreme Belastungen.
Auch das Alter spielt eine entscheidende Rolle. Kinder und Jugendliche brauchen in der Wachstumsphase mehr Vitamine und Mineralstoffe und bei Frauen ist aufgrund des Blutverlustes bei der Menstruation die benötigte Menge an Eisen und Folsäure entsprechend höher.
Bis 1990 hatte die Deutsche Gesellschaft für Ernährung die Werte mit der Bezeichung „Empohlener Tagesbedarf“ festgelegt. Die ersten RDA-Werte kamen 1943 aus den USA. Sie wurden in zeitlichen Abständen je nach Wissenschaftsstand aktualisiert.
Der ursprüngliche Anlass war die Reduzierung von Krankheiten, die auf Mangelernährung zurückzuführen sind, wie zum Beispiel Rachitits (Mangel an Vitamin D) oder Skorbut (Mangel an Vitamin C). Mittlerweile gibt es eine EU-RDA, in der die Werte mit der Richtlinie 90/496/EWG vereinheitlicht wurden. Es besteht auch nicht mehr nur der Anspruch, Mangelerkrankungen einzudämmen, sondern es sollen auch gleichzeitig chronische Krankheiten wie Osteoporoase, Krebs oder Herzkrankheiten reduziert werden.
Gerade auch für Kraftsportler ist es extrem wichtig, alle lebensnotwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge zu sich zu nehmen. Für sie wäre ein Mangel geradezu fatal. Entsprechende Funktionsnahrung kann dabei helfen, stets zur Genüge versorgt zu sein. Viele Hersteller geben auf ihren Packungen und Produktbeschreibungen auch die empfohlenen Richtwerte an, damit sich die Konsumenten daran halten können.
Grundsätzlich ist Magnesium für den Körper eines jeden Menschen – unabhängig von seiner sportlichen Betätigung – von elementarer Bedeutung. Besonders wichtig ist die regelmäßige Zufuhr dieses Stoffes aber dann, wenn sich der betreffende Mensch einer intensiven körperlichen Belastung aussetzt. Ob diese Belastung nun im Rahmen einer sportlichen Betätigung oder im Rahmen beruflicher Anstrengungen besteht, spielt dabei kaum eine Rolle.
Trotzdem ist eine ausreichende Versorgung mit Magnesium vor allem im Bereich des Bodybuildings und des Kraftsports wichtig, da dieser Stoff für die Bildung und den Erhalt von Muskeln von besonderer Bedeutung ist. Fehlt dem Körper Magnesium, ermüden die Muskeln bedeutend schneller und es kommt zu Verspannungen und Krämpfen. Dabei erfolgt eine Aufnahme von Magnesium bereits durch die gewohnte tägliche Ernährung, sofern diese ausgewogen und regelmäßig erfolgt.
Leider ist der Körper aber nicht in der Lage, das aufgenommene Magnesium dauerhaft zu speichern oder gar selbst zu bilden, sondern muss demnach bei erhöhter Anstrengung zusätzlich versorgt werden. Dies kann mit Hilfe verschiedener Nahrungsergänzungsmittel geschehen, mit denen dem Körper dann die nötige Unterstützung für lange Trainingsrunden zugeführt wird. Daneben kann eine ausreichende Zufuhr von Magnesium auch in jeder anderen Weise gesundheitsfördernd wirken.
Sogar Stimmungsschwankungen, auch pathologisch herabgestimmte Dysthymien und weitere Erkrankungen können u.U. durch eine zusätzlich Gabe von Magnesium verringert werden bzw. der Verlauf ist entsprechend weniger akut.Weiterhin wirkt sich ausreichend Magnesium aber auch positiv auf das Herz-Kreislaufsystem und die körpereigene Leistungsfähigkeit aus, so dass im Besonderen Sportler auf ihren Magnesiumhaushalt achten sollten!
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