Das Highlight zu einem stählernen Körper sind natürlich auch gut sichtbare Adern, die die Gesamtoptik noch um einiges ausschmücken. Vaskularität bezeichnet man im Bodybuildung derart ausgebildete und somit visuell erkennbare Blutgefäße. Es handelt sich in der Regel, um es detaillierter zu beschreiben, um Venen, also um Gefäße, die das verbrauchte Blut wieder zurück zum Herzen transportieren. Das Gegenstück sind die Arterien, die das Blut in die Organe befördern. Diese liegen bei den meisten Menschen tiefer unter der Haut, denn sie besitzen mehr Druck und müssen somit mehr geschützt werden. Auch, weil eine Verletzung der Arterien weitaus schlimmere Folgen hat.
Um die Vaskularität zu steigern, bedarf es ausgeprägter Muskeln. Somit ist ein intensives Training die wichtigste Voraussetzung, um dieses Ziel zu erreichen. Viel Muskelmasse muss auch mit viel Sauerstoff versorgt werden. Und da der Sauerstoff über das Blut in die Muskeln transportiert wird, müssen auch die Versorgungsleitungen entsprechend groß und dick sein, dasselbe gilt natürlich auch entsprechend für den Abstransport des Blutes.
Ein weiterer Aspekt ist der Körperfettanteil. Den gilt es soweit wie möglich zu reduzieren. Das Fettgewebe unter der Haut deckt die Adern normalerweise ab, so dass sie bei den meisten Menschen versteckt darunter liegen. Wird das Fettgewebe jedoch so weit reduziert, dass es nur noch ganz dünn ist, treten die Adern automatisch hervor und sind somit gut sichtbar. Bei Wettkämpfen ist die Vuskularität ein Aspekt für die Bewertung und sollte daher keinesfalls vernachlässigt werden.
Die International Federation of Bodybuilding & Fitness veranstaltet den begehrten Wettkampf Mr. Olympia ein Mal im Jahr. Bei diesem speziellen Wettkampf messen sich Bodybuilder aus aller Welt miteinander. Für professionelle Bodybuilder gilt der Sieg beim Mr. Olympia zu der höchsten und besten Auszeichnung, die man während seiner sportlichen Laufbahn erlangen kann. Joe Weider, eine bekannte Größe im Bodybuilding, machte Mr.Olympia 1965 zum ersten Mal publik, um professionellen Bodybuildern eine angemessene Plattform bieten zu können, die diesen Sport interessanter gestalten sollte.
Wer an der Mr. Olympia Wahl teilnehmen möchte, muss sich hierfür allerdings erst qualifizieren! Kriterien für die Zulassung zu diesem Wettkampf sind entweder bereits ein Sieg bei Mr.Olympia in den vergangenen 5 Jahren, eine Platzierung unter den Top 6 bei Mr. Olympia oder den Arnold Classics im vergangenen beziehungsweise gleichen Jahr, eine Platzierung unter den Top 5 bei der New York Men’s Professional im selben Jahr, eine Platzierung unter den Top 3 bei einem der IFBB-Profi Wettkämpfen im Vorjahr oder der Sieg der Masters Professional World Championships.
Man erkennt anhand dieser Kriterien, dass tatsächlich nur die Weltelite der Bodybuilder Zugang zu den Wettkämpfen des Mr. Olympia erhält und diese Veranstaltung daher höchstes Niveau bietet. Nur ein einziger Athlet kann außerdem auch über eine Wildcard am Mr.Olympia teilnehmen, die vom Veranstalter ausgegeben wird.
Für den Sieger des Mr. Olympia winken attraktive ca. 200.000 Dollar Preisgeld, wohingegen der Zweitplatzierte immer noch ungefähr 100.000 Dollar erhält. Der letzte Platz, der mit einem Geldgewinn rechnen kann, ist der siebte Platz, der mit etwa 18.000 Dollar belohnt wird.
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