Die richtige Körperposition für die Elektrostimulation

Die Position der behandelten Person hängt davon ab, welche Muskelgruppe man zu behandeln wünscht. Die verschiedenen empfohlenen Positionen sind deutlich durch Piktogramme veranschaulicht, die neben den Zeichnungen der Elektrodenplatzierungen angeordnet sind (siehe Zeichnungen, die sich auf den Umschlagklappen am Schluss des Handbuchs befinden bzw. die verschiedenen spezifischen Anwendungen des Kapitels V begleiten).

Für die Programme, die signifikante Kontraktionen auslösen (tetanische Kontraktionen), wird empfohlen, isometrisch zu arbeiten; das heißt, man muss das Ende der Extremität so fixieren, dass keine starke Bewegung erfolgen kann. Zum Beispiel wird man bei der Stimulation des Quadrizeps eine sitzende Position einnehmen und die Knöchel mit Gurten befestigen, um die Streckung der Knie zu vermeiden.

Das Arbeiten auf diese Weise gestattet eine absolut sichere Stimulation. Überdies wird hierdurch die Verkürzung des Muskels während der Kontraktion und folglich das Risiko begrenzt, dass es zu heftigen Krampfempfindungen kommt. Da diese Kontraktion im Bereich der Wade bei der Streckung des Fußes besonders stark ist, sollten Sie durch die Belastung Ihrer Schultern mit einem genügend großen Gewicht (oder mit jedem anderen Mittel) darauf hinwirken, dass die Kontraktion statisch bleibt.

Außer im Fall präziser Angaben in Bezug auf ein bestimmtes Programm, wie Sie sie bei den spezifischen Anwendungen des Kapitels V finden, sollte dynamisch nicht ohne Widerstand gearbeitet werden. Im Fall der anderen Programmtypen (zum Beispiel die Programme der Kategorien Vaskulär, 18 Massage und Schmerz und das Programm Aktive Erholung), die keine starke Muskelkontraktion auslösen, wählen Sie eine möglichst bequeme Position.

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