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Mr. Olympia 2009 – Bodybuilding Meisterschaft

Stolz, Laut, Bekennend: Der Mr. Olympia Report 2009

Mr. Olympia Weekend 2009von G Diesel

Trockene Hitze, schmale Sitze und Schweißfüße. Yeah, das „Olympia Weekend“ war wieder da und wie immer war auch das Mr. Olympia Wochenende 2009 eines an das man sich noch lange erinnern wird. Vom gruseligen Southwest Airlines Flug in viel zu engen Sitzen, über den langen, schweißtreibenden Marsch in Armee Stiefeln vom Hilton bis zum Veranstaltungszentrum.

Ihr denkt jetzt sicher ich hätte mich sonstwie gefühlt, nur nicht in der passenden Stimmung für einen solch genialen Bodybuilding Event. Aber ehrlich gesagt, die Zeit während der 2009er Mr. Olympia Expo in der ich die Animal Philosophie repräsentieren durfte, kann man nur mit den Worten Freude, Enthusiasmus und frische Motivation bezeichnen.

Das „Animal“ Team hatte eine große und einzigartige Präsentation auf der Olympia Expo. Wo bei anderen glänzende Shirts und Igelfrisuren, Bikinis und Stripper High Heels angesagt waren, rockten wir im Military Look und coolen Caps den Animal Stand. Während die meisten Aussteller mit silber glitzernden, aerodynamischen Sci-Fiction Marktständen vertreten waren, fiel „The Cage“ (der Käfig) unseres Animal Standes mit seiner gerüstartigen Struktur, abgeschirmt von Plakatwänden, schon sehr aus dem Rahmen. Das Animal Team fand sein zu Hause auf einem „Abstellplatz“.


Unser Abstellplatz war ein paramilitärisch dekorierter Messestand für alle Anhänger der „Animal Bruderschaft“ die ihren Weg nach Las Vegas gefunden hatten. Eine zeltartige Struktur, abgetrennt vom übrigen Messegelände durch einen Kontrollzaun und verschleiert mit Tarnnetzen. Unser „Käfig“ war ein Platz zum Chillen, für einen Small Talk über die neuesten Bodybuilding Stories und die Möglichkeit in alles einzutauchen was mit dem Begriff „Animal“ in Verbindung steht. Mit „NaturalGuy“ und „J-Dawg“ als Chefs vom Ganzen fiel die Animal Crew in einen Gleichschritt, treu ergeben und würdig an dem „Super Bowl“ Ereignis des Bodybuildings teilzunehmen.

Es standen unterschiedliche Sektionen für spezielle Zwecke zur Verfügung, die ganze Skala der Animal Philosophie wurde abgedeckt. Angefangen von „J-Dawg“ der neue „Brüder“ für das „Animal FORVM“ gewann, über kommende Natural Bodybuilder die mit monströsen Beinen handgefertigte „Hundemarken“ für die neuen Mitglieder ausstanzten. Von „The Freak“ der eine spontane Massage Therapie anbot und Fragen zu allen „Eisen“ Themen an Wrath und Ox weitergab, die wiederum für Fotos posteten, Poster signierten und die Babes abküssten. Mein Erzrivale, der Delaware Koloss Big Al und ich schleuderten derweil limitierte Animal Gear und Animal Produkte zu meinem Bruder „Ragingmuscle“ der die SoCal Crew zusammen mit Sgt. Rock (der mal wieder das alte Boston Arschloch raushängen ließ das er ist) eingesperrt hatte und jetzt damit ausstattete. Wir hatten viel Spaß, waren der kultigste Stand mit den urigsten Typen und dem coolsten Outfit.

mr.olympia wahl 2009
Wie gewöhnlich aßen und trainierten wir, ohne Rücksicht auf den Schauplatz. Ich würde eine Wette eingehen, dass selbst wenn wir ein Wochenende auf der Oberfläche des Pluto verbringen würden, die Aktivitäten nach Arbeitsende weitestgehend gleich aussehen. Essen. Trainieren. Und wieder Essen. Kreaturen mit solchen Gewohnheiten machen das was sie für richtig halten und Kreaturen mit solcher Statur machen nur das was ihnen gefällt. Unser Gym in Vegas war das spärlich beleuchtete, aber super ausgestattete Hardcore Gold´s Gym an der Ecke der Flamingo und Sandhill Road. Die Leute haben sich super um uns gekümmert, sie öffnen jedes Jahr ihre Türen um den „Animal Barbell Club“ und die ganze „Animal Nation“ aufzunehmen. Konstant durch die Freaks inspiriert die mich umgaben, konnte ich zwar nicht groß helfen aber den Glücksbringer spielen. So trainierte ich 4 meiner 5 Tage in Vegas mit Jungs wie Naturalguy, J-Dawg und Wrath in verschiedenen Trainingssitzungen. Freitag Abend als der Rest der Animal Familie zum Prejudging ging, kämpfte ich als „Lone Warrior“ weiter mit den Gewichten. Yeah, tief im Inneren bin ich nur eine „Gym Rat“, aber wie ich Big Al am letzten Wochenende sagte, „Sei stolz auf das was Du bist“.

Ja, das war auch die Message auf Ox´s Poster und auf viele Arten das Thema des Wochenendes. Als Sportler, als Teil der Bodybuilding Bewegung brauchen wir alle hin und wieder mal diese Erinnerung. Du bist gefangen in dem Bodybuilding Game, versuchst anderen nachzueifern, das Spiel eines anderen Bodybuilders zu spielen und verlierst den Blick auf das was Dich ganz persönlich ausmacht. DU kommst an erster Stelle, es ist nur wichtig darauf zu achten was Dich ganz speziell, anders und großartig macht. Fühle Dich wohl mit Dir selbst, mache das beste aus Deinen Fähigkeiten, auf Deine ganz eigene Art und Weise. Das ist die „Animal“ Idee. Sei stolz auf das was Du bist. Scheiß auf das was die anderen machen.

Animal Team ox big al
Nachdem wir unseren Shop geschlossen hatten, marschierten wir alle zu den Finals der Mr. Olympia Wahl in die „Orleans Arena“. Was wir zu sehen bekamen, war ein mitreißender Wettkampf, einer der offensten Mr.Olympia Wahlen der letzten Jahre. Ox, Big Al und Vinny beobachteten die Finals zusammen mit Jessec und Stav T. vom FORVM, die eine Nacht in Vegas zusammen mit der Animal Crew im Rahmen der Olympia Promo im FORVM gewonnen hatten. Naturalguy, Wrath und ich schauten uns die Finals aus der behaglichen Lounge der Bodybuilding.com Skybox an. Der Hype der Olympia Finals war keine Enttäuschung mit Kai und Vic die als Favoriten ins Finale gingen, aber nicht unter die Top 3 kamen. Phil Heath landete auf dem 5.Platz, der amtierende Mr. Olympia schaffte nur den 3.Platz und Branch Warren der aus dem Nichts kam und fast noch Jay um seinen dritten Titel brachte. In einem Sport in dem zuletzt ein bisschen das Feuer fehlte, war diese Bodybuilding Meisterschaft absolut faszinierend und spannend, wert darüber noch lange zu diskutieren.

Nach dem Ende der Veranstaltung traf sich die Crew vor dem Veranstaltungszentrum und quetschte sich in eine unterdimensionierte Limousine, die Vinny für den Abend gechartert hatte. Eingekeilt zwischen der Tür und Wrath auf der Rücksitz Bank war Big Al und mir klar, das dies nur ein kleiner Vorgeschmack auf das war, was uns auf dem Rückflug noch erwarten würde. Wir hatten dann noch ein geniales Sushi Essen, während dem wir natürlich noch einmal alle Highlights der Show Revue passieren ließen und nach ein paar Gläsern noch heftig ablachen mussten. Nach etlichen weiteren Gläsern wankte ich zurück zu meinem Hotelzimmer, packte noch meine Sachen und fiel dann wie ein Stein ins Bett, noch mit der Ahnung was am folgenden Morgen noch mit dem 2. jährlichen Sin City Olympia Animal Barbell Club (ABC) auf dem Programm stehen würde.

Zurück im Gold´s Gym nach unserem Abschiedsfrühstück im Hilton war es toll zu beobachten, das das Olympia „ABC“ sowohl von der Größe als auch von der Qualität deutlich gewachsen war. Das war wirklich beeindruckend. Was massives Wachstum betrifft, mein texanischer Bruder, Universal Athlet Steve Kuclo stieß noch zu unserer Crew, um hardcoremäßig mit uns zu trainieren. Wir teilten die Jungs in verschiedene Gruppen auf und quälten uns durch die Trainingseinheiten. Trotz kurzer Nacht, dafür umso mehr motiviert durch das Gesehene am Olympia Weekend und durch die spannungsgeladene Atmosphäre, die ein Teil einer jeden Session des Animal Barbell Clubs ist.


Später am Tag sausten wir auf die letzte Minute zurück zum Flughafen, um unseren Flug zurück an die Ostküste noch zu erreichen. Als einige der Letzten für das Boarding betraten wir vorbei an einer mega unfreundlichen Kabinencrew die Maschine. Scheinbar blind für unsere „Notlage“ erfreuten sie sich offensichtlich an den panischen Blicken der schon sitzenden Passagiere, als Big Al das Flugzeug betrat. Die Leute stellten sich offensichtlich vor wie es sich anfühlen musste, wenn Sie zwischen Bordwand und Big Al eingeklemmt in ihrem Sitz fünf Stunden ausharren mussten. Fünf Stunden auf dem mittleren Sitz, die Arme gekreuzt und verkrampft, versuchte ich mir trotzdem die gute Stimmung nicht versauen zu lassen. Immerhin hatte ich mit dem Olympia Weekend gerade eines der spannendsten und genialsten Bodybuilding Events des Jahres mitgemacht.

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