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The Cage – 5 Tage auf der Arnold Expo

Das Animal Team auf der Arnold Expo

Bericht von The Cage im Rahmen der Arnold Classicsvon Garrett “GUNZ” Griffin
In jedem Jahr kurz vor den Arnold Classics, steigt die Aufregung und ich denke viel darüber nach, was in diesem Jahr bei „The Cage“ abgehen wird. Dies ist mein zweites Jahr im Animal Team und bei einem Event wie „The Cage“ dabei sein zu dürfen, ist schon ein geiles Ding. In diesem Jahr bat man mich noch, schon eher nach Ohio anzureisen, um beim Aufbau von „The Cage“ zu helfen, bevor die Arnold Expo ihre Türen öffnet. Ich landete am Dienstag Abend in Ohio und traf mich gleich mit P Diesel, G Diesel und anderen aus der Firma. Wir sprachen schon einmal durch, wie der Aufbau am nächsten Morgen ablaufen sollte.

Der Aufbau des Käfigs – Building the Cage

Ich wusste nicht, was ich erwarten konnte oder was wir machen würden, aber allein Teil der „Animal“ Familie zu sein und beim Aufbau dieser großartigen Veranstaltung dabei sein zu können, war schon ein tolles Gefühl. Es begann alles mit tonnenweise Paletten, die überall verteilt herum standen.

Dann begannen alle damit, die Paletten in einer verrückten, aber strukturierten Weise zu entpacken. Bodenmatten wurden ausgelegt, danach wurde der Zaun aufgebaut. Dann die Umkleideschränke, Regale, Fässer, Banner, etc. Nachdem „The Cage“ schon seine endgültige Struktur erhalten hatte, begannen P Diesel und ich damit, alle Hanteln und Gewichtsscheiben von den Paletten zu holen. Danach bauten wir das Power Rack zusammen, die Flachbank und den Monolift.

Der Monolift war ein wahres Monster und der Zusammenbau schwierig. Aber mit der Hilfe von G Diesel und „Naturalguy“, schafften wir es, das Teil zusammen zu bauen. Am Ende des Tages hatten wir zumindest die großen Dinge erledigt, aber viele kleine Arbeiten und Kosmetik standen noch für Donnerstag an.

Am Donnerstag begannen wir mit dem Shop, packten tonnenweise Kartons mit T-Shirts, Supps und Proben aus. Die Animal Banner wurden rings um den Käfig aufgehängt und das Ganze nahm Formen an. Am späteren Nachmittag trafen die ersten Athleten aus dem Animal Team ein und schauten sich die Sache schon einmal an.

Die Aufbautage waren lang und viel harte Arbeit lag hinter uns, aber Teil dieses Teams zu sein, dass für den Aufbau von „The Cage“ verantwortlich war, war schon mega cool. Angestellte von Universal, Athleten und FORVM Mitglieder, haben sich alle zusammen am Aufbau beteiligt. Ich weiß nicht, bei wie vielen Firmen das noch so abläuft. Aber mit der Animal Familie ist das völlig normal. Animal hat eine Fan Basis, wie keine andere Firma.

Die Mitarbeiter sind stolz, zum Team zu gehören und geben das weiter an die Fans. Egal, was für einen großen Namen der Athlet schon hat, das eigene Ego bleibt zurück an der Tür. Wir gehen über den Messestand und es ist wie zu Hause mit der Familie.

Freitag – Bankdrücken, der Tag meines Wettkampfs

Ich habe in der Nacht zum Freitag wenig geschlafen, weil ich meinen Wettkampf am nächsten Tag hatte. Es gingen mir tausend Dinge durch den Kopf. Morgens gab es dann Frühstück, zusammen mit ein paar anderen aus dem Team und dann ging es zur Arnold Expo für den Start in das Wochenende. Leute warteten zu hunderten vor den Eingängen. Animal Shirts überall. Wir standen im „Käfig“ und ich kann mich noch erinnern, dass ich Jay Nera sagte, „Warte nur, bis die Türen geöffnet werden, dass wird crazy!“ Es war klar, wenn sich die Türen erst einmal öffneten, dass die Leute auf kürzestem Weg den Gang hinunter zum Stand des Animal Teams laufen würden, um sich ein Animal Shirt unter den Nagel zu reißen und sich „The Cage“ näher anzusehen.

„Bench your body weight“ (drücke Dein Körpergewicht) stand zuerst auf dem Plan und ich versuchte, Ruhe in meinen Kopf zu bringen für meinen ersten Lift in ca. einer Stunde. Ich fühlte leichten Druck der auf mir lastete, da ich im ersten Wettbewerb mit einem Knaller starten wollte. Dies ist mein zweites aktives Jahr und ich fühlte in diesem Jahr einen größeren Druck gut abzuschneiden, als im letzten Jahr. Ich lebe für meinen Sport und speziell für so ein Event, auf dem ich meinen Fans alles zurück geben kann und dafür eine gute Show abliefern möchte. In der Realität beachtete es kaum jemand, was ich beim letzten Treffen gedrückt hatte–wichtig war das, was ich heute (jetzt) abliefern konnte und ich wollte sie nicht enttäuschen.

Als ich mit meinen Aufwärmsätzen begann, lief alles gut. Ich hatte dieselbe Crew in Form von Richard Hawthorne, Jared Daigre und Phillip Brewer, die mir zur Seite standen. Als ich bei 185kg anegkommen war und 3 Wiederholungen schaffte, wusste ich, dass es ein guter Tag würde. Als ich meinen Kumpel P Diesel nach dem Lift sagen hörte „Holy Fuck“, ließen mich diese Worte wissen, dass das was ich fühlte von ihm auch so gesehen wurde. Das Gewicht fühlte sich leicht an und der Bewegungsablauf war zügig. Ich machte noch einen Satz mit 200kg und 3 Wiederholungen, fühlte mich danach gut um gleich auf 227.5 kg zu erhöhen. Ich krempelte meine Ärmel hoch, bereit meine Handgelenksbandagen anzulegen und das Ding zu stemmen. Dann sagte man mir aber, ich müsse noch warten, da Arnold zu Besuch im „Cage“ vorbei kam. Jeder, der Kraftdreikampf betreibt weiß, dass das eine beschissene Situation ist, wenn Du bereit bist Deinen Versuch zu starten, er dann aber abgebrochen wird. Ich setzte mich also auf die Bank und wartete.

Powerlifter unter sich Nach kurzer Zeit kam aber G Diesel und sagte mir, ich solle alles vergessen, „Wenn Du bereit bist, dann leg los!“. Ich stand auf und legte meine Bandagen wieder um. Mein Trainingspartner, Jared, begann zu schreien, „Es ist Dein Tag, do this shit“ und gab mir einen Klaps. Letztendlich legte ich mich auf die Bank und alles wurde schwarz, ich sah und hörte nichts mehr.

Ich spürte die Power in meinen Armen und dann…227.5kg und 3 saubere Wiederholungen. Ein neuer persönlicher Rekord vor meiner Animal Familie. Ich war aber noch nicht fertig und verlangte nach 270kg auf der Hantel. Mein bester Lift im Studio mit dem IR Blaster lag bei 265kg und ich fühlte, dass jetzt die Zeit gekommen war 270kg zu stemmen. Ich wartete etwa 6min. und ich erinnere mich, dass ich von den 3 Wdh. mit 227.5kg noch so unter Strom stand, aber ich fühlte mich super stark und fokussiert.

Alles an das ich mich noch erinnern kann, die 270kg flogen nach oben, ohne Wackler–shit, ich war aufgepumpt wie noch nie in meinem Leben. Ich habe beide Ziele die ich mir für „The Cage“ gesetzt hatte gerade erreicht. Ich beschloss dennoch, das Ganze auf ein neues Level zu heben und noch einen Versuch mit 290kg zu starten. Scheiße, dass war ein Riesensprung, aber zu diesem Zeitpunkt dachte ich mir, warum nicht! Aber an diesem Tag sollte es noch nichts werden.

Jared musste ein paarmal an die Hantel greifen, damit ich nicht stockte. Das Gewicht ist schon krass, aber ich war an diesem Tag krass drauf, um es zumindest zu versuchen. Ich freute mich mit den Fans und war glücklich, dass ich die Veranstaltung mit einem Knaller starten konnte.

Samstag – mehr Powerlifting Aktionen

Ich war schon aufgeregt, einige der für Samstag angesetzten Lifts zu sehen. Jay Nera und Kade Weber lagen Kopf an Kopf beim Kreuzheben mit den meisten Wiederholungen mit 317 Kg (700lbs.) Beide schafften jeweils persönliche Rekorde und lieferten eine verrückte Show ab. Dann war mein Kumpel Richard Hawthorne dran, der beim Kreuzheben 272kg locker schaffte. Ich war speziell auf Richards Lift sehr gespannt. Er und ich haben eine ganz besondere Bindung und Bruderschaft und unterstützen uns immer gegenseitig. Ich konnte dann Dan´s und Andrey´s Versuche nicht sehen, da ich zwischendurch im Shop arbeiten musste. Das Arbeiten im Shop war aber eine coole Erfahrung, da Du direkt mit den Kunden zu tun hast. Es irritiert mich immer noch, wenn ich gefragt werde, ein Autogramm zu geben oder ein Foto zusammen mit mir aufnehmen zu lassen, aber es ist auch ein gutes Gefühl, wenn fremde Leute an mir und dem was ich mache, Interesse haben. Der beste Teil für mich war sicher das Unterschreiben der „Journey to CAPO“ DVD, die Kunden zu ihren Käufen dazu erhielten, da ich auf dem Cover zu sehen bin. Alles in allem war es ein super Tag und es wartete immer noch der ABC (Animal Barbell Club) der nach der Arnold Expo am Abend anstand.

Der ABC war cool. Ich hatte ein paar Leute die ich betreuen konnte, weil sie Fragen zum Bankdrücken hatten. Der Abend lief gut, ich konnte den Fans gute Tipps zu Ihren Fragen bzgl. Technik beim Bankdrücken geben. Zwei von Ihnen schafften im Laufe des Abends so noch persönliche Bestleistungen.

Sonntag – letzter Tag der Arnold Expo

Der Sonntag war der längste Tag für mich, es war auch der fünfte Tag in Folge auf der Arnold Expo. Aber egal, auch wenn es manchmal anstrengend war, es war ein tolles Erlebnis. Man hat neue Freunde gewonnen und hat eine noch engere Freundschaft zu Leuten aufgebaut, die man vorher schon kannte.

Der letzte Tag ist bittersüß, weil man einerseits bereits fertig ist, um wieder nach Hause zu fahren, aber auch weiß, dass es jetzt wieder ein ganzes Jahr dauern wird, bis zur nächsten Arnold Expo und „The Cage“. Also dann, bis 2015, dies Jahr war bislang für mich das beste Jahr überhaupt.

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