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Hungrig… auf Training, Weiterentwicklung, Meisterschaften

Optimale Ernährung für Bodybuildervon BigAnt
Heute Morgen bin ich mal wieder extrem „hungrig“ aufgewacht. Hunger, für einen Bodybuilder ziemlich unerwünscht, da dass gleichzeitig die Chance auf katabole (muskelabbauende) Reaktionen bedeutet. Also schnell ein „kleines“ Frühstück verschlungen, bestehend aus 6 Eiern + 6 extra Eiklar mit Käse und Schinken, 6 Blaubeer Pfannkuchen und einer Schüssel Erdnußbutter Crunchies mit Milch (aktuell wiege ich 110kg und man sieht immer noch gut meine Abs und generell eine gute Muskelseparation–an meinem „Cheat Day“ kann ich mir das leisten).

Hunger führt bei mir zu mehr Entschlossenheit, Hingabe und Disziplin. War es ein Zufall, dass ich im letzten Jahr auf 4 Bodybuilding Meisterschaften als Gesamtsieger hervor ging? Nein, verdammt. Ich habe mir dafür im Studio den Arsch aufgerissen, war total diszipliniert bei meiner Ernährung und habe mein verhasstes Cardiotraining durchgezogen. Wenn man seine Bodybuilding Kollegen kennt, dann weiß man, worauf es ankommt. Viele Bodybuilding Pros haben bessere genetische Voraussetzungen, schmale Taille, runde Muskelbäuche, kleine Gelenke.

Viele müssen kein Cardiotraining machen, um in eine gute Form zu kommen. Jetzt zu mir; ich muss dieses verdammte Cardiotraining machen. Zwei Trainingseinheiten am Tag für jeweils 30 Minuten während meiner Pre-Contest Phase, sind für mich schon ein hartes Brot. Wenn Du sagst, dass Dir das Cardiotraining nichts ausmacht, dann lügst Du! Aber ich habe ein paar Geheimwaffen, die meine genetisch besser beglückten Bodybuilding Kumpane nicht haben. Ich bleibe hungrig!

Aktuell mache ich mich gerade fertig, um nach Columbus, Ohio zu reisen. Das Arnold Sports Festival, früher bekannt als das „Arnold Classic Weekend“. Ich werde dort einige andere Bodybuilding Pros treffen, mit denen ich schon auf der ein oder anderen Bodybuilding Meisterschaft zusammen angetreten war. Wir werden auch ein paar gemeinsame Trainingseinheiten abhalten, zusammen essen und zusammen abhängen.

Aber, ich kenne diese Jungs. Sie sind meistens nicht bereit, noch dieses bisschen extra Anstrengung zu investieren, um noch „hungriger“ zu werden. Sicher, sie trainieren vernünftig, ernähren sich gut und machen ihr Cardiotraining. Aber für ein Rückentraining, ein bisschen Maschinenrudern, einarmiges Kabelziehen, Überzüge an der Maschine und ein bisschen partielles Kreuzheben gibt es keinen Gesamttitel auf einer Bodybuilding Meisterschaft.

Ich sehe das häufiger in dem Studio, in dem ich trainiere–die Jungs machen partielles Kreuzheben, weil ein knackiges Mädel in hautengem, sexy Dress ihren Po gleich neben dem Powerrack an der Glutäus Maschine trainiert. Nachdem sie ihren Satz beendet haben, reden sie ganz wichtig mit ihrem Trainingspartner über die nächste Meisterschaft, bei der sie jeden Konkurrenten schlagen wollen. Fakt ist aber, mit ihrer halbherzigen „Show“ Trainingseinlage werden sie schon glücklich sein, wenn sie sich bei einem Supermarkt Contest in Gang 9 (der mit dem Fast-Food) platzieren können.
Optimale Ernährung für Bodybuilder
Ich weiß, wie hart das Leben eines Bodybuilders sein kann, der noch einem Fulltime Job als Physiotherapeut nachgeht, um 04.00Uhr morgens aufsteht, um 05.00Uhr aus dem Haus fährt, um dann um 06.00Uhr den ersten Patienten zu sehen. Nach insgesamt 12-16 Patienten geht es dann um 15.00Uhr wieder nach Hause, schnell eine Pre-Workout Mahlzeit eingeschmissen und dann zum Training; Rückentraining steht an. Egal, ob ich jetzt in meinem Heimstudio trainiere, oder in meinem normalen Fitnessstudio, egal wie kaputt ich auch bin, ich lasse keine Trainingseinheit aus.

Heute steht schweres Langhantelrudern, Kreuzheben, Klimmzüge, einarmiges Kurzhantel Rudern, T-Bar Rudern, Latziehen, Rudern an der Maschine, Good Mornings und Hyperextensions auf dem Trainingsplan. Wenn ich diese Übungen nicht alle mache, dass macht dann den Unterschied zwischen dem ersten Platz und dem Gesamtsieger aus.

Es ist wie das Durchziehen des Cardiotrainings, wenn Dein Körper einfach leer ist. Ein Fahren wie auf Wolken auf dem Ergometer, weil Du aufgrund einer LowCarb Phase in Deiner Diät mit leeren Glykogenspeichern trainieren musst. Aber ohne die Reduzierung der Kohlenhydrate gibt es nicht den harten, definierten Body. Wenn ich bei Freunden eingeladen bin oder etwas mit der Familie unternehme, dann packe ich meine Kühltasche, weil ich während meiner Pre-Contest Phase nicht einfach irgendetwas essen kann und will.

Oder wenn ich fast sterbe vor lauter Durst, aber keinen Tropfen Wasser herunter spülen darf, bevor das Pre-Judging gelaufen ist, um meine Definition nicht aufs Spiel zu setzen. Auch immer gut; am Beintrainingstag mit nur 50g Kohlenhydraten pro Tag sein Training durchziehen, wenn es im Sommer 30Grad im Studio hat…Trotzdem gehe ich beim Beintraining ans Limit mit schweren Kniebeugen, Beinpresse, Ausfallschritten, Beinstrecken, Beincurlen (sitzend, stehend, liegend) und Kreuzheben mit gestreckten Beinen. Das bedeutet für mich „hungrig“ zu sein. Ich bin ständig hungrig. Hungrig darauf, vorwärts zu kommen, mich stetig zu verbessern, aus meinen Fehlern zu lernen, meinem Plan treu zu bleiben und fokussiert zu bleiben. All das macht mich hungriger zu gewinnen.

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