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Ist zu viel Salz ungesund für Sportler?

Masseaufbau Kombi Weight Gainer Ernährung ZusatzÜber die Jahre haben wir über die unterschiedlichsten Medien immer wieder gehört, dass eine zu hohe Kochsalz- (Natrium-)aufnahme zu den unterschiedlichsten gesundheitlichen Problemen führen kann. Unter anderem die Nebenwirkung, dass ein zu hoher Natriumspiegel dazu führen kann, dass es zu größeren Wasseransammlungen im Körper kommt. Daher gab es auch lange die weitläufige Meinung, dass ein zu hoher Kochsalzkonsum zu einem Anstieg des Blutdrucks führen kann. Ein zu hoher Blutdruck wiederum erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einen Herzinfarkt und Nierenerkrankungen.

Mittlerweile konnte aber in vielen Studien nachgewiesen werden, dass eine Einschränkung in der Natriumzufuhr keine Vorteile hat, wenn es um die Vorbeugung von Herzerkrankungen oder eine Reduzierung der Sterberate geht. Es ist zwar korrekt, dass eine reduzierte Natriumzufuhr den Blutdruck reduzieren kann, die Änderung ist aber eher gering und hat daher einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Gesundheit. Studien haben gezeigt, dass eine durchschnittliche Person durch die Reduzierung der Kochsalzaufnahme von den heute üblichen etwa 3.5 g täglich auf die empfohlenen 2.3 g (etwa ein gestrichener Teelöffel Salz), nur einen Rückgang des Blutdrucks von etwa 122/80 auf 120/79 erwarten kann.

Das soll jetzt nicht bedeuten, dass man auch sehr hohe Mengen an Kochsalz täglich unbedenklich einnehmen kann. Es geht nur darum, dass es keine wissenschaftliche Basis mehr dafür gibt, einen etwas höheren Kochsalzkonsum total zu verteufeln. Die aktuellen Empfehlungen liegen bei etwa 2.3g täglich für jüngere Leute und nicht mehr wie 1.5g für über 50jährige, oder diejenigen, die ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Bluthochdruck haben.

Es ist unbestritten, dass die Kontrolle des Natriumsspiegels für bestimmte Personengruppen Sinn macht. Bei gesunden Leuten sollte man die Sache aber ganz entspannt sehen. Fakt ist, der Körper benötigt Natrium, da dieses Mineral wichtige Aufgaben im Körper erfüllt. Unter anderem trägt es zur Regulierung des Blutdruckes und dem Blutvolumen bei, es ist nötig für eine korrekte Muskel- und Nervenfunktion und Salz ist natürlich auch ein wichtiger Geschmacksgeber für unser Essen.
Salzverlust beim Schwitzen
Für Sportler gelten noch ganz andere Kriterien, da Natrium ein wichtiges Elektrolyt ist, dass unter anderem dafür verantwortlich ist, dass der intra- und extrazelluläre Flüssigkeitshaushalt des Körpers in der richtigen Balance bleibt.

Natrium hat auch eine wichtige Funktion für die elektrische Ladung der Zellmembranen, die wichtig ist für die Muskelkontraktion und Nervenleitung. Bei Kraft- und Ausdauersportlern, die zudem noch beim Training stärker schwitzen, kann eine zu geringe Natriumzufuhr zu Muskelkrämpfen führen. In extremeren Fällen zu Hyponatriämie, einem gefährlichen Natriummangel.

Wer gesund ist und nicht zur Risikogruppe gehört, die Bluthochdruck entwickeln kann, sollte sich keine Gedanken über eine zu hohe Natrium Zufuhr machen.

Bei Sportlern die stark schwitzen und sichtbar viel Salz verlieren (an den weißen Rändern an Shirts/Hosen), besteht ein Risiko eine Natriummangels. Hier ist es sehr wichtig, auf eine ausreichende Natriumzufuhr zu achten. Bei schweißtreibenden Sportarten, die über einen längeren Zeitraum ausgeführt werden, vor allem in der warmen Jahreszeit, macht es sogar Sinn, während der Belastung noch Salztabletten einzunehmen, um eine Leistungsminderung und gesundheitliche Probleme zu verhindern.

Abschließend kann man noch einmal festhalten, bis auf wenige Ausnahmen sollte man sich keine Gedanken über eine zu hohe Kochsalz Aufnahme machen. Nur wenn man an unterschiedlichen Stellen des Körpers Schwellungen beobachten kann (aufgrund einer übermässigen Wasserspeicherung) sollte man die Natriumaufnahme kontrollieren. Gleiches gilt auch bei einem Anstieg des Blutdrucks. In allen anderen Fällen muss man sich keine Gedanken über eine möglicherweise zu hohe Salzzufuhr machen.

Bildquellen:
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